Skrill Casinos

Skrill ist ein britischer Zahlungsdienstleister mit Hauptsitz in London, Großbritannien. Das Unternehmen ermöglicht die Bezahlung von Gütern, Services und Ähnlichem, im Internet. Skrill wurde 2001 in der britischen Hauptstadt London gegründet. Damals hieß das Unternehmen noch Moneybrookers. Im Jahr 2002 begann Skrill mit der Aufnahme seiner Aktivitäten.

Seit 2003 ist Skrill, ehemals Moneybrookers, ein registriertes E-Geld-Institut. Als solches ist es ihm erlaubt, digitales Geld auszugeben. Bereits im Jahr 2006 zählte das Unternehmen 1,6 Millionen Kunden. Nach einigen Umstrukturierungen im Unternehmen erfolgte im August 2015 eine Übernahme des Unternehmens durch die Optimal Payments Group, welche sich ihrerseits im November 2015 in Paysafe Group umbenannte.

Damit ist Skrill börsennotiert, da die Paysafe Group ebenfalls börsennotiert ist. Pro Jahr bearbeitet Skrill über 150 Millionen Online-Transaktionen mit einem Gesamtvolumen von annähernd 13 Milliarden Euro. Als registriertes E-Geld-Institut wird Skrill durch die britische Regulierungsbehörde FSA beaufsichtigt.

Über Skrill
Name Skrill
Gegründet 2001
Typ E-wallet
Verfügbare Einzahlungen 1
Withdrawal Time 1
Gebühr 0%
Website https://skrill.com

Skrill: Einfache und sichere Onlinezahlungen

Bei Skrill handelt es sich ursprünglich um ein Prepaid System. Dies bedeutet, dass der Kunde zunächst Geld einzahlen muss, um anschließend Zahlungen vorzunehmen. Mittlerweile sind aber auch Onlinezahlungen ohne eine vorausgehende Onlineaufladung des eigenen Kontos möglich. Erhält ein Empfänger eine Zahlung, muss dieser über ein eigenes Skrillkonto verfügen.

Das Erstellen eines Accounts bei Skrill sowie das Empfangen von Geld ist für Endnutzer kostenfrei. Jeder weitere Service wird gegen Gebühr angeboten. Skrill ist in 40 verschiedenen Währungen verfügbar. Dabei muss sich bei der Anmeldung für eine Währung entschieden werden, die im Nachgang nicht mehr geändert werden kann. Lediglich Kunden mit einer kostenpflichtigen Premium-Mitgliedschaft haben die Möglichkeit, mehrere Konten in unterschiedlichen Währungen zu führen.

Sobald eine Transaktion durchgeführt wurde, ist diese fix und kann nicht mehr rückgängig gemacht werden. Nach persönlicher Verifizierungen können maximal 10.000 Euro pro Tag versendet werden, mitunter jedoch auch mehr.

Abhebungen und Überweisungen

Kunden haben die Möglichkeit eine MasterCard für das eigene Skrill Konto zu bestellen. Das bedeutet, dass das Geld direkt am Bankautomaten, welcher Abhebungen mit MasterCard erlaubt, möglich ist. Geld ist damit direkt verfügbar. Die Karte ist in den Währungen USD, EUR, PLN und GBP verfügbar. Für Überweisungen wird wie erwähnt ein Skrill Konto und damit eine E-Mail-Adresse benötigt.

Die Anmeldung bei Skill ist kostenlos, allerdings wird bei „Inaktivität“ von Verbraucherkonten die Guthaben aufweisen, eine Bereitstellungsgebühr von 3 Euro pro Monat fällig. Als inaktiv gilt ein Konto dann, wenn sich ein Nutzer 12 Monate lang nicht in sein Skrill Konto einloggt.

Der Empfang von Geld ist für private Nutzer gebührenfrei. Wird Geld jedoch an einen anderen Skrill Account gesendet, so zahlt der Sender zusätzlich ein Entgelt in Höhe von 1,9 % jedoch maximal einen Betrag von 20,00 Euro.

Kunden, welche viel Geld versenden, also ein hohes Transfervolumen haben, wird eine kostenfreie Premium-Mitgliedschaft unter dem Namen „Skrill VIP“ angeboten. Der Kunde erhält hier zum Beispiel Vergünstigungen. Nutzt eine Person Skrill gewerblich, fällt bei der Nutzung ein prozentuales Entgelt an. Dieses Entgelt hängt vom monatlichen Transfervolumen pro Empfangsvorgang ab. Vom Händler ausgelöste Gutschriften oder Rückerstattungen sind ebenfalls kostenpflichtig.

Das Unternehmen bietet außerdem für alle seine Kunden monatliche, exklusive Skrill-Angebote an. Diese bestehen aus einer Auswahl neuester Händlerangebote, Deals und Bonuszahlungen beispielsweise für Onlinecasinos. Praktisch ist dabei, dass mit Skrill gleich online bezahlt werden kann. Theoretisch muss so kein „Umweg“ über eine Bank genommen werden.

Der Kunde kann Geld per Skrill empfangen und dieses online auch gleich wieder mittels Skrill ausgeben. Wer das so nicht möchte, kann das Geld einfach auf das eigene Konto transferieren. Dabei fallen Gebühren in Höhe von 5,50 Euro bis 7,50 Euro an.

Vorteile von Skrill

  • Einfaches Onlinebezahlsystem, schnelle Anmeldung mit E-Mailadresse
  • Kostenfreier Empfang von Geld für private Nutzer

Nachteile von Skrill

  • In Deutschland noch recht wenig verbreitet, am bekannsten in Onlinecasinos
  • Inaktive Konten sind mit hohen monatlichen Kosten verbunden

Zusammenfassung

Insgesamt ist Skrill ein seriöser Anbieter von Onlinefinanzdienstleistungen aus Großbritannien. Das Unternehmen ermöglicht den Erhalt und den Versand von Geld ganz ohne „normales“ Bankkonto und die Hinterlegung persönlicher Daten. Zur Registrierung und kostenlosen Accounteröffnung bei Skrill wird lediglich eine E-Mail-Adresse benötigt.

Gut ist, dass Geld für private Nutzer kostenlos empfangen werden kann. Dennoch hat Skrill einige signifikante Nachteile. So ist der Zahlungsanbieter in Deutschland und allgemein im deutschsprachigen Raum noch wenig bekannt. Bei Skrill empfangenes Geld kann so selten direkt online ausgegeben werden.

Entscheidet sich der Kunde für die Überweisung auf das eigene, existierende Konto, fallen horrende Gebühren an. 5,50 Euro für eine Überweisung auf das eigene Bankkonto, 7,50 Euro für eine Überweisung auf eine Kreditkarte. Außerdem fallen hohe Gebühren bei Kontoinaktivität an, sodass Kunden gezwungen sind, das Geld in Form von Ausgaben, Transaktion oder ähnlichem zu nutzen.